Festgeld

Festgeld ist, wie auch Kündigungsgeld, eine Termineinlage. Termingeld ist durch eine befristete Laufzeit (mindestens ein Monat, üblich sind jedoch sechs oder zwölf Monate) und einen festen Zinssatz gekennzeichnet. Eine höhere Planungssicherheit der Bank begünstigt hierbei einen höheren Zinssatz. Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit auf das Festgeldkonto gebucht und zusammen mit dem angelegten Geld auf ein Referenzkonto überwiesen.

Die Laufzeit des Festgeldes kann bis kurz, zwei bis drei Tage sind üblich, vor ihrem Auslaufen verlängert werden. Ebenfalls möglich ist die Umwandlung der Termineinlage in eine Sichtanlage, also Kontokorrent (das ist eine Art Geschäftskonto mit einem Dispo)- oder Girokonto. Bei Verlängerung gilt dann der jeweils aktuelle Zinssatz. Eine vorzeitige Abhebung des Geldes ist normalerweise nicht möglich, jedoch bieten manche Banken aus Kulanz diese Möglichkeit gegen eine Zahlung von Vorschusszinsen (eine Art Gebühr für die vorzeitige Auflösung des Terminvertrages) an.

In Zeiten von sinkenden Leitzinsen der Notenbanken ist es vorteilhaft, sich eine hohe Verzinsung mittels einer Festgeldanlage zu sichern. So kann man das nicht benötigte Geld für ein bis zwei Jahre anlegen und eine Zinserholung der Leitzinsen und Tagesgeldzinsen abwarten.


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