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Mrz/10

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Das Geschäft mit der Inflation

Seit etwa einem Jahr wird in der Medienlandschaft die Furcht vor einer Inflation geschürt. Es sind mehrere Bücher zu diesem Thema erschienen, gleichzeitig wurden natürlich die optimalen Möglichkeiten mitgeteilt um einen Vermögensverlust wegen einer Hyper-Inflation zu vermeiden. Die sachliche Debatte bezüglich dieser komplexen Problematik blieb jedoch leider aus. Ausnahmen sind nur sporadisch aufgetreten. In diesem und in jedem anderen ähnlichen Fall sollte immer die Frage nach den Nutznießern der Angst vor einer Inflation gestellt werden, darauf wird z.B. hier eine gute Antwort gegeben. Gold oder Immobilien werden häufig als stabile Vermögenswerte angesehen. Hyperinflationäre Krisen stellen jedoch eine seltene Extremsituation dar, in der auch radikale heute schwer vorstellbare Maßnahmen von der Regierung zu ihrer Lösung ergriffen werden könnten. Eine davon wäre zum Beispiel die Einfrierung der Mieten oder der Verbot vom Besitz des Goldes bis zu einer bestimmten Grenze. Beide Maßnahmen kamen in der Vergangenheit bereits zum Tragen. Abgesehen davon besitzen die Notenbanken heutzutage wirkungsvolle und für die Bevölkerung schmerzhafte Instrumente zu der Bekämpfung einer starken Inflation, solche Instrumente fehlen heute aber zur Lösung des Gegenteils einer Inflation, der Deflation. Sieht man sich jedoch die aktuelle Statistik an, lässt sich erkennen, dass die Eurozone und insbesondere Deutschland weit von einer starken Inflationstendenz entfernt ist. Die Gefahr einer Depression ist im Gegensatz zu einer Hyperinflation aber immer noch durchaus real.

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Inflation

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